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Forscher der Universität Mannheim

Auf dieser Seite finden Sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mannheim, die ihre Forschung im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ durchgeführt habe und die sich Ihnen in der Vergangenheit im Bereich Wissenschaftsteam vorgestellt haben.

Prof. Ulrich Wagner, Ph.D.

Ulrich Wagner

lehrt und forscht an der Universität Mannheim zu Themen der Umweltökonomik. Er promovierte im Jahr 2006 an der Yale Universität und forschte im Anschluss daran als Postdoktorand am „Earth Institute“ der Columbia Universität. Vor seiner Berufung an die Universität Mannheim im Jahr 2015 arbeitete er als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Carlos III Universität in Madrid.

Ulrich Wagner erforscht mit empirischen Methoden, wie klimapolitische Maßnahmen in der Praxis wirken. Für seine Forschung erhielt er den Erik Kempe Award in Umwelt- und Ressourcenökonomik und einen Consolidator-Grant des Europäischen Forschungsrates. Seine Freizeit verbringt er gerne mit seiner Familie oder auf dem Fahrrad.

Daniela Ackermann-Piek

Daniela Ackermann

Frau Ackermann-Piek studierte bis 2008 Soziologie an der Technischen Universität Chemnitz. Danach vertiefte sie ihr Interesse an der Umfrageforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Chemnitz. Schon kurze Zeit später begann sie bei GESIS an der deutschen Umsetzung der PIAAC-Studie (Erhebung von Kompetenzen Erwachsener) mitzuwirken, welche es bei Veröffentlichung der Ergebnisse im Oktober 2013 bis in die Tagesschau schaffte.

Seit April 2014 unterstützt sie das Projekt-Team der Studie „Gesellschaft im Wandel“. Besonders interessiert ist sie daran die Qualität der Daten zu erforschen. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Zug auf Fahrten durch die gesamte Republik, um Familie und Freunde zu besuchen.

Mariyana Angelova

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studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und ist seit Mai 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt C1 „Legislative reforms and party competition“. Im Zuge des Projekts beschäftigt sich Frau Angelova mit der Frage wann parlamentarische Systeme in der Lage sind Reformen durchzuführen und welche Einflüsse Parteienwettbewerb, Wähler und Experten auf diesen Prozess haben.

Darüber hinaus ist Frau Angelova Doktorandin der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS). In ihrem Promotionsvorhaben untersucht sie unter welchen Umständen Versprechen im Koalitionsabkommen umgesetzt werden. Insbesondere analysiert sie dabei die Rolle von Wählern in Bezug auf Regierungsinitiativen und den allgemeinen Gesetzgebungsprozess. Zusammen mit Matthias Haber hat sie Teile der Novemberbefragung zu politischen Themen und Parteien in Deutschland entworfen und ausgewertet.

Alexandra Avdeenko

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ist seit Oktober an der Universität Mannheim als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre von Prof. Dr. Markus Frölich tätig. Frau Avdeenko fertigt ihre Doktorarbeit zum Thema “Politische Ökonomie” an der Universität Hamburg an. Seit 2010 ist sie Mitglied des Doktorandenprogramms des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und hat viele Jahre dort geforscht.

Im Sonderforschungsbereich der Universität Mannheim untersucht Frau Avdeenko den Einfluss von politischen Maßnahmen auf die Gesellschaft. Dazu beschäftigt sie sich in der Studie „Gesellschaft im Wandel“ insbesondere mit Bildungsthemen.

Dr. Ruben Bach

Ruben Bach

studierte Sozialwissenschaften an der Universität Düsseldorf sowie Sozialökonomik an der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte 2018 in Soziologie an der Universität Mannheim. Herr Bach war von 2015 bis 2017 als Doktorand am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg tätig, wo er sich schwerpunktmäßig mit der Qualität der vom IAB erhobenen Umfragedaten beschäftigte. Seit Anfang 2018 arbeitet er am Sonderforschungsbereich „Politische Ökonomie von Reformen“ sowie am Lehrstuhl „Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre“ an der Universität Mannheim.

Das Forschungsinteresse von Herr Bach liegt vor allem darin, wie soziale Medien oder andere digitale Datenquellen zur Erforschung politischer Einstellungen genutzt werden können. In seiner Freizeit tauscht er den Schreibtisch am liebsten gegen Kletterwand und Fahrrad.

Lion Behrens

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ist seit Juni 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich der Universität Mannheim tätig. Zuvor studierte er Politikwissenschaft und statistische Methoden an den Universitäten Bremen und Utrecht. Durch Aufenthalte am Latin American Social Science Institute in Ecuador und am Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim sammelte er erste Forschungserfahrungen.

Im Zuge seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter untersucht er, wie Abgeordnete auf parlamentarische Prozesse Einfluss nehmen. Verhalten sich Abgeordnete in den einzelnen Stufen des Gesetzgebungsprozesses unterschiedlich, je nachdem ob diese gesellschaftlich stark diskutierte Probleme oder nur Hintergrundthemen betreffen? Welche Faktoren bestimmen darüber hinaus den Erfolg ihrer parlamentarischen Initiativen? In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Herr Behrens mit der Erkennung von Fälschungen innerhalb demokratischer Wahlen. Dabei untersucht er auch, inwiefern neue Techniken des maschinellen Lernens uns hierbei behilflich sein können.

In seiner Freizeit geht er gerne wandern und genießt die Landschaften im Naturpark Spessart.

Benedikt Bender

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war im Zeitraum von 2014 bis 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter (PhD) am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES), am Sonderforschungsbereich (SFB) 884 „Politische Ökonomie von Reformen“ und am Lehrstuhl für Makrosoziologie der Universität Mannheim. Seit Januar 2020 ist er Mitglied des SFB 884 und an der Goethe-Universität Frankfurt beschäftigt, wo er am Schwerpunkt „Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung“ arbeitet. Herr Bender studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Soziale Arbeit in Heidelberg, Wroclaw und Darmstadt. Seine Doktorarbeit steht unter dem Titel „Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat“. In dieser führte er Inhaltsanalysen von Pressemitteilungen deutscher Gewerkschaften und Unternehmerverbände in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zwischen 2000 und 2014 durch.

Die generellen Forschungsinteressen von Herrn Bender sind der Wohlfahrtsstaatsvergleich, organisierte Interessen, insbesondere Unternehmerverbände und Gewerkschaften, Politische Ökonomie und vergleichende Methodik.

Melissa Berger

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studierte bis 2012 an der Philipps-Universität Marburg Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre mit einem besonderen Fokus auf finanzwirtschaftliche Inhalte. Seit 2013 ist sie als Wissenschaftlerin am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung in der Abteilung “Unternehmensbesteuerung und öffentliche Finanzen” in Mannheim tätig. Ihre Doktorarbeit zu Themen der empirischen Finanzwirtschaft fertig sie bei Prof. Dr. Nadine Riedel an der Ruhr-Universität Bochum an.

In der Studie “Gesellschaft im Wandel” untersucht sie beispielsweise Fragen zur finanziellen Solidarität in Deutschland und Europa. In ihrer Freizeit betreibt Frau Berger Triathlon und entspannt sich beim Stricken.

Andreas Bernecker

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hat an den Universitäten Mannheim, Kopenhagen und Kalifornien (Berkeley) Volkswirtschaftslehre studiert. Derzeit promoviert er am „Center for Doctoral Studies in Economics“ und ist auch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 884 zum Thema „Politische Ökonomie von Reformen“ an der Universität Mannheim. Während des Studiums hat er unter anderem auch für die Deutsche Bank AG und das Bundesministerium der Finanzen gearbeitet.

In seiner Promotion untersucht er Faktoren, die darüber entscheiden, ob es zu politischen Reformen kommt oder nicht. Dabei interessieren ihn sowohl Faktoren auf politischer als auch individueller Ebene. Eine interessante Frage im politischen Bereich ist zum Beispiel: Machen Politiker eher dann eine Reform, wenn es ökonomisch notwendig ist, oder eher dann, wenn sie denken, dass sie durch eine Reform ihren Ruf als Politiker verbessern können? Eine interessante Frage im individuellen Bereich ist zum Beispiel: Warum wollen Menschen so oft, dass alles bleibt, wie es ist? Besonders bei der Beantwortung dieser Frage kann „Gesellschaft im Wandel“ helfen.

Sebastian Blesse

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hat an den Universitäten Magdeburg, der Universität Antwerpen in Belgien und der Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre studiert. Sein Studienschwerpunkt lag dabei auf empirischer Finanzwissenschaft.

Seit Juni 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in der Abteilung Unternehmensbesteuerung und öffentliche Finanzwirtschaft. Seine Doktorarbeit, ebenfalls über Themen der empirischen Finanzwirtschaft, schreibt er an der Universität Frankfurt am Lehrstuhl von Prof. Dr. Alfons Weichenrieder.

Im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er unter anderem, ob und unter welchen Bedingungen Bürger einem Zusammenschluss ihres Bundeslandes mit einem ihm benachbarten Bundesland zustimmen würden.

Wenn er nicht am Schreibtisch sitzt spielt er gerne Fußball und geht ins Kino oder auf Reisen.

Dayana Bossert

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studierte an der Technischen Universität Darmstadt Diplom-Soziologie und beendete ihr Studium Ende September 2012. Bereits während dieser Zeit interessierte sie sich für den Bereich der Umfrageforschung und sammelte während ihrer zweieinhalbjährigen Beschäftigung als studentische Hilfskraft wertvolle Erfahrungen bezüglich der Planung und Durchführung von Befragungen.

In den Sommerferien tauscht sie ihren Schreibtisch für eine Woche gegen Zelt und Gummistiefel und entkommt so dem Alltag in einer Zeltfreizeit für Kinder und Jugendliche.

Dr. Christian Bruch

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studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes sowie Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Statistik an der Universität Trier. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts-und Sozialstatistik an der Universität Trier. Er promoviert im Bereich Statistik an der Universität Trier. Seit Oktober 2015 arbeitet er am Sonderforschungsbereich 884 an der Universität Mannheim.

Bei der Studie Gesellschaft im Wandel erforscht er die Anpassung des Fragebogens an unterschiedliche Bildschirmgrößen und Geräte. Zusätzlich, untersucht er mathematische Verfahren, damit die Personen die in der Studie befragt wurden, möglichst genau die gesamte Bevölkerung darstellt. Hierfür verwendet er sogenannte Gewichte oder Imputationen. In seiner Freizeit spielt und schaut er gerne Fußball.

Christian Bruns

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ist Wissenschaftler am Sonderforschungsbereich „Politische Ökonomie von Reformen“ der Universität Mannheim. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen, wo er auch promovierte und anschließend als Postdoc tätig war.

In seiner Forschung beschäftigt Herr Bruns sich mit dem Zusammenspiel von Politikern, Wählern und Medien. Hierbei geht es zum Beispiel um die Frage, was Wähler durch die Medien über Politiker lernen und wie die daraus folgenden Meinungen der Wähler das Verhalten von Politikern beeinflussen.

In seiner Freizeit wandert Herr Bruns gerne durch den Pfälzerwald. Außerdem geht er gerne laufen, am liebsten am Nordseestrand.

Christopher Buß

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arbeitet seit März 2015 für das Forschungsprojekt „Politische Ökonomie von Reformen“. Er hat in Göttingen und Mannheim Soziologie studiert und Zeit an Universitäten in Dänemark und Holland verbracht. Nach seinem Studium hat er unter anderem bei der Europäischen Kommission in Brüssel gearbeitet.

Momentan schreibt Herr Buß an seiner Doktorarbeit und entwickelt Fragen für die Studie „Gesellschaft im Wandel“. Er beschäftigt sich besonders mit Reformen des Arbeitsmarkts und möchte herausfinden, was Menschen über die Hartz Reformen denken. Außerdem erforscht er, ob Arbeitslose aus Sicht der Bevölkerung mehr oder weniger Geld bekommen sollten. In seiner Freizeit geht er gerne Klettern und Laufen oder erkundet mit Freunden und Familie den Pfälzerwald.

Carina Cornesse

Carina Cornesse

hat Soziologie an den Universitäten in Mainz und Frankfurt am Main studiert. Sie unterstützt seit März 2014 das Team der Studie „Gesellschaft im Wandel“.Davor hat sie bereits in einem anderen Umfrageprojekt des GESIS-Leibnitz Institut für Sozialwissenschaften gearbeitet, bei dem ebenfalls viele Menschen in Deutschland befragt werden.

Sie interessiert sich besonders dafür, wie Umfragen dabei helfen können, die Meinungen der Menschen zu politischen und wirtschaftlichen Reformen herauszufinden. Zu dieser Frage beginnt sie gerade ihre Doktorarbeit. Wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch sitzt fährt sie gern zu ihrer Familie aufs Land hinaus und genießt dort die Natur.

Dr. Mathias Dolls

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ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe “Internationale Verteilungsanalysen” am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Stockholm und Köln, wo er anschließend zur Wirkung der Steuerpolitik in Wirtschaftskrisen promovierte.

Im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er unter anderem, wie die Bevölkerung die internationale Entwicklung der Einkommensungleichheit und aktuelle Reformvorschläge für die Eurozone beurteilen. Einblicke in die Einstellungen der Wähler zu diesen öffentlich stark diskutierten Themen sind wichtig, um bessere Handlungsempfehlungen für Politiker treffen zu können.

Benjamin G. Engst

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studierte Politikwissenschaft und öffentliches Recht an der Universität Mannheim und war von 2011 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt „Das Bundesverfassungsgericht als Vetospieler“. Seit Juli 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich für Vergleichende Regierungslehre an der Leibniz Universität Hannover. Darüber hinaus ist er Doktorand am Center for Doctoral Studies in Social and Behavioral Sciences der Universität Mannheim. Durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Studienaufenthalte führten ihn an die Johns Hopkins University und an die Emory University in den USA.

In seiner Arbeit beschäftigt sich Herr Engst mit den Einflüssen von Verfassungsgerichten auf politische Prozesse und Institutionen. Zusammen mit Thomas Gschwend und Sebastian Sternberg nimmt er an der kommenden Befragungsrunde von “Gesellschaft im Wandel” teil. In ihrer Studie untersuchen sie öffentliche Einstellungen zum Bundesverfassungsgericht als Institution und zu dessen Arbeit. Dies verbessert unser Verständnis über die wahrgenommene Legitimität des Gerichts und seine Rolle im politischen System.

Laurenz Ennser-Jedenastik

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arbeitet an der Universität Wien und ist von März bis Juni 2020 Gastforscher am Sonderforschungsbereich (SFB) 884 „Politische Ökonomie von Reformen“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialpolitik, Parteien, Wahlen und österreichische Politik. Beim SFB befasst er sich etwa mit der Frage, welche Politiker*innen in ihren öffentlichen Statements stärker auf thematische Interessen der Wähler*innen eingehen und welche nicht. Außerdem beschäftigt er sich mit der Frage, was dazu führt, dass Quereinsteiger ohne politische Erfahrung Ministerämter übernehmen.

Raphael Epperson

Raphael Epperson

ist Doktorand an der Universität Mannheim und beschäftigt sich im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ insbesondere mit Fragestellungen der Verhaltensökonomik. Sowohl seinen Bachelor of Science (2015) als auch seinen Master of Science (2018) schloss er an der Universität Mannheim ab. Während seines Studiums verbrachte er ein Semester an der „National University of Singapore“ in Singapur und arbeitete für zwei Jahre am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

Neben der Forschung gilt seine Begeisterung dem Sport. Zudem engagiert er sich für die ansprechende und artenreiche Begrünung von öffentlichen Flächen in seinem Wohnort.

Dr. Barbara Felderer

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studierte Soziologie und Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Studium arbeitete sie von Mitte 2011 bis Mitte 2014 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, wo sie an der Planung und Durchführung mehrerer Befragungen beteiligt war. Seit Ende 2014 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Studie „Gesellschaft im Wandel“. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Qualität der Befragungsdaten. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Speedminton oder trifft sich mit Freunden auf eine Runde Möllky.

Elena Frech

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hat Politik- und Verwaltungswissenschaft in Konstanz (Deutschland), sowie Internationale Beziehungen in Amsterdam (Niederlande) studiert. Seit Sommer 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Politische Ökonomie von Reformen“ der Universität Mannheim. Innerhalb des Projekts „Die Innenpolitische Basis von Regierungspräferenzen bezüglich der Europapolitik“ forscht Frau Frech zu Gründen für Regierungshandeln auf Europäischer Ebene.

Neben dieser Tätigkeit ist Frau Frech Doktorandin an der Universität Mannheim. In ihrer Dissertation erforscht sie die Beziehung zwischen Deutschen Parteien und ihren Abgeordneten im Europäischen Parlament. Frau Frech interessiert sich auch für die Meinung der Bevölkerung zu Europäischen Fragen und wie diese von Europaparlamentariern, Regierungschefs und anderen europapolitischen Akteuren beachtet wird. In diesem Zusammenhang hat Frau Frech zusammen mit ihrem Projektkollegen, Herrn Osnabrügge (siehe Forscherarchiv), bereits mehrere europabezogene Fragen in der Studie „Gesellschaft im Wandel“ erarbeitet, gestellt und ausgewertet.

Dr. Frederik Funke

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ist bei der Studie „Gesellschaft im Wandel“ im Team von Frau Prof. Blom die Schnittstelle zwischen der Universität Mannheim und der Studiendurchführung. Er berät die Forscher der Universität bei der Entwicklung von Fragebögen und bereitet die Programmierung vor.

Herr Funke promovierte an der Universität Tübingen im Fach Psychologie nach dem Studium von Sozialwesen und Soziologie an den Universitäten Kassel und Gießen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Frage, wie verschiedene Elemente in Onlinefragebögen (z. B. Layout) gestaltet werden müssen, damit die Qualität der Befragungsdaten optimiert wird. Derzeit ist er außerdem als selbständiger Umfrageberater und Trainer für statistische Auswertungen tätig.

Franziska Gebhard

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studierte zuvor in Eichstätt Diplom-Soziologie mit den Nebenfächern Sozialpsychologie und BWL und interessierte sich dabei besonders für online durchgeführte Befragungen. Erfahrungen damit hat sie vor allem während ihrer Tätigkeit als studentische Hilfskraft für einen Journalistik-Lehrstuhl gesammelt, bei der sie an mehreren Onlinebefragungen im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft beteiligt war.

Seit Mitte November 2012 arbeitet sie an der Studie „Gesellschaft im Wandel“ mit und möchte demnächst mit ihrer Doktorarbeit beginnen. In ihrer Freizeit begibt sie sich öfters mit einem GPS-Gerät auf Schnitzeljagd.

Prof. Dr. Hans Peter Grüner

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Ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim. Er ist auch Research Fellow des Centre for Economic Policy Research in London und Adjunct Professor an der Hertie School of Governance in Berlin.

Grüner forschte unter anderem für die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission über Fragen der Reform- und Fiskalpolitik. In der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er die Zustimmung oder Ablehnung wirtschaftspolitscher Reformen.

Matthias Haber

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Ist seit September 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt C2 „Reform agendas and intra-party programmatic position-taking“ und Doktorand der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS). Er hat einen Bachelorabschluss in Politik und Verwaltung von der Universität Potsdam und einen Master in Global and Comparative Politics von der Universität Essex.

In dem Teilprojekt C2 beschäftigt sich Herr Haber mit Konflikten innerhalb von politischen Parteien und deren Auswirkungen auf Wählerentscheidungen und Politikergebnisse. In seiner eigenen Forschung beschäftigt er sich mit dem Einfluss von Interessengruppen und der Frage wann Gruppen mit Wohlfahrtsinteressen erfolgreich gegen Wirtschaftslobbygruppen bestehen können. Er hat zusammen mit Mariyana Angelova Teile der Novemberbefragung zu politischen Themen und Parteien in Deutschland entworfen und ausgewertet.

Dr. Wolfgang Habla

Wolfgang Habla

ist seit April 2017 als leitender Wissenschaftler am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – tätig. Er studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Regensburg und München und schloss seine Promotion im Jahr 2014 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab. Vor seinem Wechsel zum ZEW-Forschungsbereich „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ war er Postdoktorand an der Universität Göteborg in Schweden.

Im Rahmen seiner Forschung bei „Gesellschaft im Wandel“ beschäftigt er sich mit finanzwissenschaftlichen sowie polit- und umweltökonomischen Fragestellungen. Er interessiert sich vor allem für Verteilungsfragen in der Klimapolitik und für den Einfluss von nationaler auf internationale Umweltpolitik. Momentan forscht er auch zu den Themen der experimentellen Ethik selbstfahrender Autos und dem Schaffen von Anreizen im Gesundheitsbereich.

In seiner Freizeit macht er gerne Sport und genießt das mediterrane Wetter in der Rhein-Neckar-Region.

PD Dr. Friedrich Heinemann

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leitet den Forschungsbereich „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Er hat Volkswirtschaftslehre und Geschichte an der Universität Münster, der London School of Economics und der Universität Mannheim studiert. Er promovierte an der Universität Mannheim und wurde 2010 an der Universität Heidelberg habilitiert. Heinemann lehrt an der Universität Heidelberg, ist Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Europäische Integration, Berlin, und Mitglied des Wissenschaftlichen Direktoriums des Instituts für Europäische Politik (IEP), Berlin.

Mit seinen Beiträgen zur Studie „Gesellschaft im Wandel“ möchte Friedrich Heinemann erfahren, wie Menschen in Deutschland über Steuern, Staatsverschuldung und Staatsausgaben denken. Diese Einblicke sind für Wissenschaft und Politik gleichermaßen von Bedeutung: So hat sich Deutschland im Grundgesetz eine neue strenge Verschuldungsgrenze (die sogenannte „Schuldenbremse“) gesetzt. Derartige neue Regeln können aber nur dann funktionieren, wenn sie im Einklang mit den Überzeugungen der Wähler stehen. Heinemann hat sich daher mit Fragen zur staatlichen Verschuldung in die Befragungen eingebracht.

Susanne Helmschrott

Susanne Helmschrott

absolvierte ihr Studium der Verwaltungswissenschaften in Potsdam und Stockholm sowie einen Aufbaustudiengang in Statistik und empirischer Methodik am „Institut d’études politiques“ in Grenoble.

Im Anschluss war sie mehrere Jahre im Rahmen der EU-weiten Telefonumfragen der Europäischen Kommission („Flash Eurobarometer“) bei Gallup Europe in Brüssel tätig. Ihre Erfahrung in internationalen Umfrageprojekten erweiterte sie ab 2010 durch die Mitarbeit in der internationalen PIAAC-Studie zur Erhebung von Kompetenzen Erwachsener bei GESIS in Mannheim.

Seit April 2014 unterstützt sie das Projektteam der Studie „Gesellschaft im Wandel“, wo sie auch im Rahmen ihrer Doktorarbeit ihrem Forschungsinteresse zum Thema Datenqualität mit Schwerpunkt „Nonresponse bias“ nachgeht. In ihrer Freizeit ist sie unter anderem des Öfteren im Wald beim Joggen anzutreffen.

Jessica Herzing

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studierte an der Universität Mannheim Soziologie und BWL und beendete ihr Studium im Juni 2013. Während ihres Studiums arbeitete sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität und verbrachte einige Semester in den Niederlanden und in den USA. Hierbei konnte sie wertvolle Einblicke in die Umfrageforschung sammeln. Seit Anfang Oktober arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Studie „Gesellschaft im Wandel“.

Neben ihrer Arbeit an der Studie „Gesellschaft im Wandel“ promoviert Frau Herzing und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Promotion mit der Gestaltung und Nutzerfreundlichkeit von Fragen in computergestützten Umfragen. Bei schönem Wetter geht sie gerne Wandern oder Joggen. Wenn es regnet bleibt sie lieber im Warmen und vertreibt sich die Zeit in der Küche und probiert neue Rezepte aus.

David Hilpert

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ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt “Die innenpolitischen Grundlagen von Regierungspräferenzen zur europäischen Politik“. Dabei geht es darum, das strategische Verhalten der Mitgliedsstaaten auf EU-Ebene aufgrund pragmatischer politischer Überlegungen zu erklären, wie sie im nationalen Parteienwettbewerb entstehen – nicht etwa auf Basis wirtschaftlicher Faktoren oder im Sinne einer stetigen Selbstbeschleunigung hin zu mehr Europa. Daneben ist er auch daran interessiert, was Bürger über die EU und ihre Institutionen denken – Fragen, die in Zeiten von Brexit und Flüchtlingskrise schon jeden mitreißen, der morgens nur die Zeitung aufschlägt.

Herr Hilpert studierte Politikwissenschaft in Mannheim, verbrachte aber auch einige Semester in Dublin, Irland und Baltimore, USA. In seiner Freizeit schmökert er in Büchern von Autoren der Jahrhundertwende und ist leidenschaftlicher Kinogänger.

Marina Jesse

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Marina Jesse ist nach ihrem ursprünglichen beruflichen Werdegang in den Bereichen Logistik und Personalmanagement seit insgesamt fünf Jahren an der Universität Mannheim als Projektsekretärin beschäftigt. Seit März 2014 unterstützt sie nun die Geschäftsführung und alle Projektgruppen des Sonderforschungsbereiches 884 „Politische Ökonomie von Reformen“, darunter auch die Studie „Gesellschaft im Wandel“.

In Zusammenarbeit mit Margarita Maklakova, der Geschäftsführerin des SFB 884, kümmert sie sich mit Herz und Engagement um alle administrativen und organisatorischen Angelegenheiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Einige Kolleginnen und Kollegen sagen über sie: „She’s the soul of the SFB!“

Ihre freie Zeit verbringt sie gerne mit ihrem Mann, ihrer Tochter und dem Hund. Sie kocht leidenschaftlich gerne und liebt das Reisen. Besonders Italien hat es ihr angetan – seit 2 Jahren lernt sie Italienisch an der Volkshochschule. Mit ihrem Chor Capella Michaelis aus Ludwigshafen singt sie gerne neugeistliches Liedgut. Sie ist ehrenamtlich im Hauptausschuss des TV Maudach tätig und unterstützt durch ihre Arbeit den Verein, in dem sie und ihre Familie sich auch selbst sportlich betätigen.

Sebastian Juhl

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studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Gießen und der Universität Mannheim. Seit August 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 884 und beschäftigt sich im Teilprojekt C2 mit den Auswirkungen innerparteilicher Konflikte auf die Formulierung und Kommunikation konkreter politischer Inhalte. Außerdem promoviert er am „Center for Doctoral Studies in Social and Behavioral Science“ der Universität Mannheim und interessiert sich in diesem Zusammenhang insbesondere für das strategische Verhalten von Abgeordneten und Parteien in Parlamenten. Auch ist er daran interessiert, wie die Interessen der Wähler im parlamentarischen Prozess repräsentiert und in politische Entscheidungen umgesetzt werden.

In der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er unter anderem, wie Wähler das Verhalten politischer Parteien wahrnehmen und bewerten. Als Ausgleich zu der Arbeit im Büro verbringt er seine Freizeit am liebsten draußen beim Sport oder mit Freunden und Familie.

Dr. Florian Keusch

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ist Wissenschaftler am Lehrstuhl für Statistik und sozialwissenschaftliche Methodenlehre an der Universität Mannheim und Adjunct Assistant Research Scientist im Joint Program for Survey Methodology der University of Maryland, USA. Er hat an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema Qualität und Rücklauf von Befragungen in Online Panels promoviert und war danach zwei Jahre lang als Post-doc Fellow am Institut der University of Michigan, USA tätig.

In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit dem Teilnahmeverhalten von Befragungsteilnehmern in Webbefragungen und der Anwendung von Gamifizierung bei der Gestaltung von Fragebögen. Im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er das Internetnutzungsverhalten von Smartphones in Deutschland.

Prof. Dr. Thomas König

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ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Mannheim und Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Politische Ökonomie von Reformen“, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

Hier leitet Thomas König mehrere Forschungsprojekte. Zum einen untersucht er Fragen zur Europapolitik, zum anderen beschäftigt er sich mit Themen wie Parteienwettbewerb und Reformen von Gesetzen. Mithilfe der Studie „Gesellschaft im Wandel“ und seinen Mitarbeitern Mariyana Angelova, Serra Boranbay, Elena Frech, Moritz Osnabrügge und Sven-Oliver Proksch untersucht er, wie die „Eurokrise“ und die politischen Parteien von der Öffentlichkeit bewertet werden.

Im Rahmen des Projekts zur Europapolitik werden zum Beispiel folgende Fragen untersucht: Welchen Einfluss haben parteipolitische Überzeugungen, die in den einzelnen Ländern verfolgt werden, auf die Europapolitik der Regierungen? Kann ein Wechsel der ideologischen Ausrichtung einer nationalen Regierung Entscheidungen auf europäischer Ebene beschleunigen oder auch blockieren?

Im Rahmen des Projekts über Reformen und Parteienwettbewerb wird folgender Frage nachgegangen: Welchen Einfluss haben die Meinungen und Einschätzungen von Parteien und Wählern auf die Reformpolitik von Regierungen?

Dr. Roni Lehrer

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Herr Lehrer studierte Politikwissenschaft und Politisch Ökonomie an den Universitäten Mannheim und Essex in Groß Britannien. Seine Forschung beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren Politiker und insbesondere Parteichefs berücksichtigen, wenn sie sich in einer Zwickmühle zwischen den Interessen der Bevölkerung, ihrer Parteibasis und den Erwartungen (potentieller) Koalitionspartner befinden. Im Speziellen interessiert ihn, unter welchen Umständen eine dieser Gruppen vernachlässigt wird.

Mit den Ergebnissen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ möchte Roni Lehrer untersuchen, wie Parteien auf Veränderungen der Wünsche der Wähler reagieren. Dabei möchte er erforschen, inwiefern Änderungen in der Bewertung der Regierungsarbeit durch Wähler zu Veränderungen der Parteistrategien, sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien, führt.

James Lo

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hat einen PhD in Politikwissenschaft von der University of California in Los Angeles erworben und ist gegenwärtig als Wissenschaftler an mehreren Forschungsprojekten an der Universität Mannheim beteiligt.

Mit den Ergebnissen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er die Einstellung der Wähler zur sogenannten „Schuldenbremse“. Außerdem möchte er herausfinden wie die Öffentlichkeit wahrnimmt, wie Parteien mit dieser Frage umgehen. Zusammen mit anderen Projektmitgliedern hat er an der Entwicklung der Studienwelle aus dem Mai 2013 mitgewirkt.

Eva Lübke

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ist die Geschäftsführerin des Sonderforschungsbereichs 884 „Politische Ökonomie von Reformen“. Zuvor arbeitete sie als internationale Projektmanagerin in Projekten des SFB 884 und des Lehrstuhls Prof. Dr. Markus Frölich an der Universität Mannheim. Als Mitarbeiterin einer Rektoratsstabsstelle der RWTH Aachen hat sie zudem Programme und Projekte für Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt entwickelt und umgesetzt. Neben ihrem Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftlerin an der Universität Mannheim hat sie einen Master-Abschluss in Personalentwicklung.

Bestmögliche Arbeits- und Forschungsbedingungen zu schaffen und dadurch die Forschung und (Nachwuchs-)Forscher*innen voranzubringen, ist ein Kernanliegen ihrer Arbeit. Mit dieser Perspektive füllen sich für sie auch vermeintlich trockene Arbeitsbereiche wie Finanzcontrolling und Koordination von Vergaben mit Leben. In ihrer Freizeit musiziert sie und treibt Sport.

Margarita Maklakova

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Margarita Maklakova hat Politikwissenschaft an der Universität Mannheim und Ljubljana (Slowenien) studiert. Während ihrer Studienzeit war sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft für „Gesellschaft im Wandel“ tätig und hat so die Anfänge mitverfolgen können.

Inzwischen ist sie für die wissenschaftliche Geschäftsführung des Sonderforschungsbereichs „Politische Ökonomie von Reformen“ zuständig, der unter anderem auch die Studie “Gesellschaft im Wandel” durchführt. In Zusammenarbeit mit Marina Jesse regelt sie verschiedenste organisatorische Angelegenheiten, damit die Wissenschaftler sich auf die Forschung konzentrieren können. In Ihrer Freizeit bereist sie gerne Städte, egal ob in Deutschland oder im Rest der Welt.

Prof. Dr. Katja Möhring

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ist seit Oktober 2015 Juniorprofessorin für Soziologie des Wohlfahrtsstaates an der Universität Mannheim. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Zentrum für Sozialpolitik“ der Universität Bremen. Ihre Doktorarbeit zum Zusammenhang von Erwerbsbiografien und Renteneinkommen in Europa hat sie an der Universität zu Köln verfasst.

Katja Möhring untersucht in ihrer aktuellen Forschung, wie Sozialpolitik die Lebensgestaltung und die Einstellungen von Menschen in Europa beeinflusst. Ihre Forschungsschwerpunkte im Sonderforschungsbereich der Universität Mannheim liegen auf den Bereichen Rente, Familie und Pflege. Mit der Studie „Gesellschaft im Wandel“ möchte sie beispielsweise herausfinden, wie die Deutschen Reformen in der Familienpolitik und im Pflegesystem bewerten und welche Auswirkungen diese auf ihr Familienleben haben. In ihrer Freizeit erkundet Katja Möhring die Umgebung mit dem Rennrad und entspannt im Sommer am Badesee.

Daniel Müller

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Daniel Müller studierte bis 2011 Diplom-Volkswirtschaftslehre in Heidelberg, Berkeley und Mannheim und promovierte dann in Brisbane, Australien über die politische Durchführbarkeit von Reformen und Wählerverhalten. 2013 war er auch ein Semester Gastwissenschaftler am Experimental Labor der New York University. Seit Mai 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB in Mannheim und beschäftigt sich mit politischen Entscheidungen von Wählern und Politikern. Besonders interessieren ihn dabei Risikobereitschaft sowie Einstellung zu sozialer Ungleichheit und Einkommensverteilungen. In seiner Freizeit geht er gerne joggen, ins Kino oder auf Reise.

Elias Neumann

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studierte Soziologie an der Universität Leipzig und ist seit Mai 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim. Er hat einen Teil zur Januarbefragung von „Gesellschaft im Wandel“ beigesteuert. Die Antworten aus dieser Studie sind sowohl für das Forschungsprojekt in dem er arbeitet, als auch für seine Doktorarbeit von großem Wert.

In seiner Forschung geht er der Frage nach, warum Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben wie beispielsweise das Renten- oder Gesundheitssystem in Deutschland aussehen sollte. Wie hoch sollen die Renten sein, wann sollte man in Rente gehen dürfen, oder welche Gesundheitsleistungen sollten von der Krankenkasse bezahlt werden? Und wenn Leute nach ihrer Meinung zu diesen Themen gefragt werden, denken sie dann vor allem an ihre eigene Situation und daran was für sie am besten wäre oder gibt es so etwas wie Solidarität mit Anderen? Aktuell von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob sich Solidarität in schweren Zeiten verändert, wie zum Beispiel wenn momentan aufgrund der Finanzkrise gespart werden soll. Ist sich in der Not jeder selbst der nächste, oder hält man gerade dann zusammen?

P. Linh Nguyen

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ist seit Februar 2016 am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Ökonometrie, von Prof. Dr. Markus Frölich an der Universität Mannheim als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Nach ihrem Politikwissenschaftsstudium an der Universität Mannheim arbeitete sie im Bereich Monitoring und Evaluierung von entwicklungspolitischen Maßnahmen. Für verschiedene Evaluationsstudien wurde sie mit der Konzeption und Durchführung von Haushaltsbefragungen in Afrika beauftragt.

Im Sonderforschungsbereich der Universität Mannheim forscht Linh Nguyen zu Themen der Datenqualität in Haushaltsbefragungen in Sambia. Insbesondere interessiert sie sich dafür, welchen Einfluss Interviewer auf besondere Fragestellungen in einer Haushaltsbefragung ausüben oder ob verschiedene Datenerhebungsinstrumente wie Laptops oder Papierfragebögen die Datenqualität in Haushaltsbefragungen beeinflussen.

Moritz Osnabrügge

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promoviert derzeit an der Mannheimer Graduiertenschule und arbeitet im Sonderforschungsbereich zur „Politischen Ökonomie von Reformen“. Zuvor studierte er Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Politische Ökonomie an der Universität Mannheim, der Universität Maastricht sowie der London School of Economics and Political Science.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Analyse von Reformen in der Europäischen Union. Die Studie „Gesellschaft im Wandel“ nutzt Herr Osnabrügge um die Reformbereitschaft in Deutschland zu untersuchen. Zum Beispiel erforschte er zusammen mit Thomas König und Elena Frech unter welchen Bedingungen die Deutschen Reformen zur Wettbewerbssteigerung der Europäischen Union zustimmen.

Marcel Preuß

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arbeitet seit Juli 2016 am Sonderforschungsbereich für „Politische Ökonomie von Reformen“. Er hat an der Universität Mannheim Betriebs- und Volkwirtschaftslehre studiert und promoviert seit 2014 an der Abteilung für Volkwirtschaftslehre. Ebenfalls ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg tätig.

In seinen Projekten untersucht Herr Preuß, wann Menschen ökonomische Ungleichheit als fair einschätzen und wann sie sie als unfair erachten und ablehnen. Um dieser Frage empirisch nachzugehen, arbeitet er regelmäßig mit den Mannheimer Labor für experimentelle Wirtschaftsforschung zusammen. Kürzlich hat er zudem Fragen zu Thema Wahrnehmung von Ungleichheit für die Studie „Gesellschaft im Wandel“ erarbeitet und umgesetzt. Auf Reisen ist seine Kamera meist 24 Stunden im Einsatz.

Maximiliane Reifenscheid

Maximiliane Reifenscheid

In den letzten 10 Jahren hat sich in Deutschland viel in den Bereichen der Familienpolitik und der Gleichstellung der Geschlechter getan. Aber was denken die Menschen in Deutschland eigentlich zum Thema Frauenquote? Oder darüber, dass sich viele Menschen wünschen, weniger zu arbeiten, um Kinder oder ältere Menschen zu betreuen? Wie sollte das außerdem finanziert werden?

Frau Reifenscheid ist im Februar 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Forschungsteam der Studie „Gesellschaft im Wandel“ an die Universität Mannheim gekommen, um sich diesen Fragen zu widmen. Zuvor hat sie „European Studies“ an den Universitäten in Frankfurt an der Oder, Chemnitz, Neapel sowie Lorient studiert. Neben den gesellschaftlichen Einstellungen in Deutschland erforscht sie auch familienpolitische Projekte und Gleichstellungsinitiativen im Vergleich mit anderen europäischen Ländern.

Dr. Sven-Oliver Proksch

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promovierte in Politikwissenschaft an der Universität von Kalifornien in Los Angeles und forscht jetzt an mehreren Projekten an der Universität Mannheim. Zuvor studierte er Diplom-Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz. Im September 2013 folgt Sven-Oliver Proksch einem Ruf auf eine Professur für Politikwissenschaft an der McGill University in Montreal (Kanada).

Mit den Ergebnissen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ möchte Sven-Oliver Proksch verschiedene Forschungsfragen beantworten. Zum einen analysiert er, ob politische Parteien Ihre Standpunkte ändern, wenn die Wähler ihre Einstellung ändern. Und zum anderen untersucht er in welchem Ausmaß Regierungs- und Oppositionsparteien für Reformerfolg und Reformstillstand verantwortlich gemacht werden. Zusammen mit Projektmitarbeitern hat Sven-Oliver Proksch Teile der November-, Mai-, und Julibefragung zu politischen Parteien und Themen entworfen.

Sander Renes

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studierte Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften an der Erasmus Universität Rotterdam in den Niederlanden und promovierte 2014 am Tinbergen Institut und der Erasmus Universität Rotterdam in Volkswirtschaftslehre. Seit September 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 884 der Universität Mannheim.

Seit seiner Doktorarbeit interessiert sich Herr Renes für die Frage, wie man etwas nicht organisieren soll. Dabei schaut er sich die Organisation von Märkten, Firmen und Ländern an, um ungewöhnliche Verhaltensmuster zu erkennen. Falls er Auffälligkeiten findet geht er der Ursache nach und überlegt sich Lösungsansätze, wobei er nicht immer eine Lösung findet.

In der Studie „Gesellschaft im Wandel“ untersucht er, ob die Ansichten der Bevölkerung die Entscheidungen des Bundestages beeinflussen. Falls er einen Einfluss findet, betrachtet er welche Ansichten vom Bundestag aufgegriffen und wie diese umgesetzt werden.

Bettina Siflinger

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hat 2013 in Volkswirtschaftslehre an der Universität München promoviert und ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 884 der Universität Mannheim. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der angewandten Mikroökonometrie, sowie der Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomie. Im Bereich Mikroökonometrie beschäftigt sich Bettina Siflinger vor allem mit der Entwicklung von Korrekturmethoden von Messfehlern in Umfragedaten. Zudem arbeitet sie derzeit an Projekten, die Ursachen und Konsequenzen von verschiedenen Gesundheitsentwicklungen, von der Geburt bis ins frühe Erwachsenenalter, analysieren.

Gemeinsam mit dem Teilprojekt B5 hat Bettina Siflinger ein Modul zu Gesundheit und Gesundheitsverhalten für die Studie „Gesellschaft im Wandel“ entwickelt. In eine der kommenden Wellen soll erforscht werden welche Vorlieben unsere Befragten bezüglich Ereignissen haben die jetzt oder in Zukunft eintreten könnten. Damit möchte unser Forscherteam erfahren wie wichtig Zeitpräferenzen und Persönlichkeitsmerkmalen für das Gesundheitsvorsorgeverhalten in Deutschland sind.

Sebastian Sternberg

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studierte Politikwissenschaft und Öffentliches Recht an der Universität Mannheim sowie Öffentliche Verwaltung und Europäische Regierungslehre an der Universität Konstanz und am französischen Institut d‘études politiques in Grenoble. Seit 2015 ist er Doktorand an der Graduierten Schule für Wirtschaft und Sozialwissenschaften und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Quantitative Sozialwissenschaftliche Methoden.

In seiner Doktorarbeit untersucht Herr Sternberg anhand des deutschen und französischen Verfassungsgerichts, ob Verfassungsgerichtsentscheidungen von politischen Faktoren wie der öffentlichen Meinung beeinflusst werden. Zusammen mit Thomas Gschwend und Benjamin Engst nimmt er an den kommenden zwei Befragungsrunden von „Gesellschaft im Wandel“ teil. Die Studie untersucht öffentliche Einstellungen zum Bundesverfassungsgericht als Institution und die Wahrnehmung der Entscheidungen in der Bevölkerung. Dies trägt dazu bei, das Verständnis über die wahrgenommene Legitimität des Gerichts und seine Rolle im politischen System zu verbessern. In seiner Freizeit macht er gerne Sport (Kraftdreikampf).

Pirmin Stöckle

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studierte bis 2016 Politikwissenschaft an der Universtität Konstanz. Im Anschluss daran arbeitete er zunächst als Berater in der Marktforschung, bevor er 2019 seine Promotion an der Universität Mannheim begann. Er interessiert sich besonders dafür, wie Menschen mit der großen Fülle an Informationen in der Welt umgehen, welche Einstellungen zu politischen Themen sie dabei entwickeln und wie das ihr Handeln beeinflusst.

In seiner Freizeit geht Pirmin gerne in der Natur spazieren oder Fußball spielen – zumindest sofern es der Infektionsschutz zulässt! Außerdem liest er gerne und nimmt sich bereits seit einigen Jahren vergebens vor, sein Saxophon wieder auszupacken, das er in seiner Jugend einmal zu spielen gelernt hatte.

Tilko Swalve

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studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Universität Mannheim. Seit 2014 ist er Doktorand an der Graduate School for Economic and Social Sciences und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Ökonomie. Auslandsaufenthalte führten ihn in die USA und nach Großbritannien. Sein Forschungsbereich, die Politische Ökonomie, verbindet politikwissenschaftliche und ökonomische Themen. In seiner Doktorarbeit geht Herr Swalve unter anderem der Frage nach, wie sich politische Verantwortlichkeit durch institutionelle Regeln verbessern lässt.

Zusammen mit Patrick Bayer und Moritz Marbach entwickelte er für die Befragung „Gesellschaft im Wandel” vom Juli Fragen. In ihrer Studie untersuchen sie das Abstimmungsverhalten in kleinen Experten- und Repräsentantengruppen. Dies soll dazu beitragen, zu erforschen unter welchen Bedingungen bestimmte Abstimmungsverfahren (Abstimmungsregel, geheime oder nicht geheime Wahl) am besten geeignet sind. In seiner Freizeit macht der in Ostfriesland aufgewachsene Doktorand gerne Musik und Sport.

Nils Wehrhöfer

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hat an der Universität Mannheim Volkswirtschaftslehre sowie Mathematik studiert und ist derzeit Doktorand am „Center for Doctoral Studies in Economics“. Des Weiteren ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft und Wirtschaftspolitik von Prof. Eckhard Janeba tätig.
Seit 2014 arbeitet er am Sonderforschungsbereich 884 zum Thema „Politische Ökonomie von Reformen“ an der Universität Mannheim. Im Rahmen der Studie „Gesellschaft im Wandel“ beschäftigt er sich mit der Pendel- und Umzugsbereitschaft von Vielverdienern, der Zustimmung oder Ablehnung gegenüber Steuersätzen, und der Meinung zu verschiedenen Reformen in der Eurozone. In seiner Freizeit treibt er Sport und verfolgt Fußballspiele.

Galina Zudenkova

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ist Wissenschaftlerin am Sonderforschungsbereich „Politische Ökonomie von Reformen“ an der Universität Mannheim. Im Jahr 2010 promovierte sie in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Carlos III in Madrid und war von 2012 bis 2018 als Juniorprofessorin an der Universität Mannheim tätig.

In ihrer Forschung untersucht Galina die Wechselwirkung zwischen Akteuren im wirtschaftlichen und politischen Umfeld und interessiert sich dafür, wie politische Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden. Ihre Forschung gibt Aufschluss über verschiedene gesellschaftliche Herausforderungen und trägt zur öffentlichen politischen Diskussion bei. In ihrer Freizeit geht Galina gerne schwimmen oder begibt sich auf Reisen.