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Juni 2014 – Der Euro als gemeinsame Währung

Ende letzten Jahres haben wir die Teilnehmer zur Schulden- und Währungskrise in Europa („Eurokrise“) befragt. Es wird viel über den Euro geredet und so wollten wir wissen, wie Sie die gemeinsame Währung beurteilen. Hier einige Ergebnisse.

Meinungen zum Euro

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Bei der Frage „Wie finden Sie den Euro als gemeinsame Währung?“ konnten die Befragten eine der fünf folgenden Antwortkategorien auswählen: „sehr gut“, „sher gut“, „teils gut, teils schlecht“, „eher schlecht“ und „sehr schlecht“. Etwa die Hälfte aller Befragten hat ein positives Bild des Euros und findet ihn sehr gut (19 %) oder gut (34 %). Dagegen findet etwa jeder vierte Teilnehmer den Euro sehr schlecht (7 %) oder eher schlecht (14 %) bewertet. Ein Viertel der Befragten findet den Euro teils gut, teils schlecht (25 %).

Geschlecht und die Meinung zum Euro

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Diese Grafik zeigt erneut die Antworten der Teilnehmer der Studie „Gesellschaft im Wandel“ auf die Frage „Wie finden Sie den Euro als gemeinsame Währung?“, aber diesmal aufgeteilt nach Männern und Frauen. Mehr Männer als Frauen finden den Euro „ sehr gut“. Während ein Viertel (25 %) aller befragten Männer den Euro als sehr gut bewertet, sind es bei Frauen nur 15%. Frauen wiederum sind etwas kritischer eingestellt und antworten im Vergleich zu Männern eher „teils gut, teils schlecht“ oder „eher schlecht“ auf die Frage.

Bildung und die Meinung zum Euro

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Diese Grafik zeigt die Meinung zum Euro aufgeteilt nach dem höchsten Bildungsabschluss der Befragten. Es zeigen sich große Unterscheide zwischen den Antworten der Befragten.

  • Befragte mit Hochschulabschluss finden den Euro überwiegend sehr gut oder gut (71 %). Nur 10 % finden ihn schlecht oder sehr schlecht.
  • bei Befragten mit Ausbildungsabschluss finden 47%, dass der Euro gut oder sehr gut ist, und 24 % finden ihn schlecht oder sehr schlecht.
  • Befragte ohne Bildungsabschluss finden den Euro im Vergleich schlechter: Nur 41 % finden ihn sehr gut oder gut, aber 32 % finden ihn schlecht oder sehr schlecht.
Warum die Wahrnehmung des Euros sich zwischen den Gruppen unterscheidet kann hier nicht geklärt werden. Hier sind weitere Untersuchungen zu den Ursachen der Unterschiede nötig.